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Winterwanderung zur Talwiese bei Bad
Herrenalb
Am 9. Januar - wie immer am zweiten
Dienstag im Monat - fuhren 42 Wanderfreunde mit dem Bus von
Bad Herrenalb über Gaistal zur Haltstelle Zieflensberg. Von
dort wanderten wir in einer halben Stunde zur Talwiese.
Nach dem Mittagessen im Skiheim „Talwiesenschänke“
wandern wir bei gutem Wetter weiter auf einem 600 m steilen,
aber schneefreien Wanderweg zur „Plotzsägemühle“ (altes
Wasserrad). Die Mühle war lustig anzusehen mit verschiedenen
Sprüchen und Figuren. Das brachte alle zum Lachen und brachte
eine gute Stimmung unter die Wanderfreunde. Da war es auch
klar, dass es auch zu einer lustigen Schneeballschlacht kam.
Da wurden auch die älteren Wanderer wieder zu Kinder. Man
erinnerte sich wieder an die Kindheit und die Schulzeit. Von
der „Plotzsägemühle“ aus ging es weiter auf einem beliebten
und oft begangenen Weg – „Albweg“ genannt und
Quellenerlebnispfad - durch einen märchenhaften Winterwald. Im
weiteren Verlauf hatten wir herrliche Aussichten in das
idyllische Albtal bis wir zurück in Bad Herrenalb waren.
Vorbei am Friedhof, stiegen wir eine Treppe herab, entlang an
der ehemaligen Klosterscheuer. Die Bad Herrenalber
Klosterruine bot uns ein ungewöhnliches Bild mit einer großen
Kiefer, die auf einem Klostertorbogen stand und ihre Wurzeln
durch die Mauersteinfugen bis in das Erdreich gestoßen hatte.
So ein Naturwunder hatten wir noch nie gesehen.
Nachdem wir den Albtalbahnhof erreicht
hatten, stiegen wir wieder in die schon wartende Albtalbahn in
Richtung Karlsruhe. Es war eine schöne „weiße“ Wanderung mit
zauberhaften Landschaften auf herrlichem, knisterndem Schnee,
auf dem wir uns mit unseren Wanderschuhen sehr gut und sicher
bewegen konnten.
Sicherlich hatte jeder Wanderfreund so viel
Sauerstoff getankt, dass er frisch und munter wieder zu Hause
ankam und sich wie „neu geboren“ fühlte.
KU |