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Wanderung Schwarzenbachtalsperre bei Forbach/Murgtal
Im Monat Juli machten wir eine Seniorenwanderung mit
Bildungscharakter.
Die Wanderung ging zur Schwarzenbachtalsperre bei Forbach im
Murgtal. An diesem Tag hatten wir ein Problem mit der
Busverbindung, diese Strecke wurde für eine bestimmte Zeit
wegen Straßenbauarbeiten gesperrt, dafür fuhren wir weiter bis
Raumünzach, von dort aus ging es zur Schwarzenbachtalsperre.
Dort machen wir eine kurze Pause bei kräftiger Vesper. Herr
Spissinger von EnBW Kraftwerke AG erklärte uns über das
Entstehen der Talsperre. Im Jahre 1922 begann die Badische
Landes-Elektrizitäts-Versorgungs AG mit dem Bau der
Schwarzenbachtalsperre.
Der Wald wurde gerodet, 3 Häuser im Tal wurden abgerissen und
der gesamte Boden wurde bis auf den Granitfelsen abgetragen.
Für die Gewinnung der Betoneinlagerungen und der Verblendung
der Staumauer wurde in unmittelbarer Nähe ein Granitsteinbruch
eingerichtet und die Schienenverbindung zwischen Steinbruch
und Baustelle hergestellt.
Alle übrigen Baustoffe mussten damals mittels eines neu
errichteten Schrägaufzugs von der damaligen Endstation der
Murgtalbahn hinauf zur Baustelle transportiert werden. Damals
waren etwa 1.000 Leute an diesem Werk beschäftigt, leider gab
es bei den Bauarbeiten auch 6 Tote. Die Bauzeit dauerte von
1922 – 1926, es war schon erstaunlich zu erfahren, wie die
Bauleute unter schwierigen Bedingungen das Bauwerk erstanden
haben.
Danach gingen wir alle durch die tiefgelegene Stollen des
Stauwerkes. Das Durchlaufen der Stollen war sehr kühl
gegenüber den Außenanlagen. Hier konnten wir alles erfahren,
was in den Stollen alles abläuft, interessant war besonders
das Erdbebenmesser, hier konnte man nach Aussagen des Führers
erfahren, dass er hier das Erdbeben in Japan etwa 8 – 12
Minuten später feststellen konnte. Sämtliche Erdbeben sind
hier feststellbar.
Nachdem wir so viel Wissenswertes über das Bauwerk erfahren
konnten, fuhren wir mit großem Wissen wieder nach Hause. |