- Abteilung "Wandern" -

Wanderung im Monat Juli 2011

 

Wanderung Schwarzenbachtalsperre bei Forbach/Murgtal

 

Im Monat Juli machten wir eine Seniorenwanderung mit Bildungscharakter.

 

Die Wanderung ging zur Schwarzenbachtalsperre  bei Forbach im Murgtal. An diesem Tag hatten wir ein Problem mit der Busverbindung, diese Strecke wurde für eine bestimmte Zeit wegen Straßenbauarbeiten gesperrt, dafür fuhren wir weiter bis Raumünzach, von dort aus ging es zur Schwarzenbachtalsperre.

Dort machen wir eine kurze Pause bei kräftiger Vesper. Herr Spissinger von EnBW Kraftwerke AG erklärte uns über das Entstehen der Talsperre. Im Jahre 1922 begann die Badische Landes-Elektrizitäts-Versorgungs AG mit dem Bau der Schwarzenbachtalsperre.

 

Der Wald wurde gerodet, 3 Häuser im Tal wurden abgerissen und der gesamte Boden wurde bis auf den Granitfelsen abgetragen. Für die Gewinnung der Betoneinlagerungen und der Verblendung der Staumauer wurde in unmittelbarer Nähe ein Granitsteinbruch eingerichtet und die Schienenverbindung zwischen Steinbruch und Baustelle hergestellt.

Alle übrigen Baustoffe mussten damals mittels eines neu errichteten Schrägaufzugs von der damaligen Endstation der Murgtalbahn hinauf zur Baustelle transportiert werden. Damals waren etwa 1.000 Leute an diesem Werk beschäftigt, leider gab es bei den Bauarbeiten auch 6 Tote. Die Bauzeit dauerte von 1922 – 1926, es war schon erstaunlich zu erfahren, wie die Bauleute unter schwierigen Bedingungen das Bauwerk erstanden haben. 

 

Danach gingen wir alle durch die tiefgelegene Stollen des Stauwerkes. Das Durchlaufen der Stollen war sehr kühl gegenüber den Außenanlagen. Hier konnten wir alles erfahren, was in den Stollen alles abläuft, interessant war besonders das Erdbebenmesser, hier konnte man nach Aussagen des Führers erfahren, dass er hier das Erdbeben in Japan etwa 8 – 12 Minuten später feststellen konnte. Sämtliche Erdbeben sind hier feststellbar.

 

Nachdem wir so viel Wissenswertes über das Bauwerk erfahren konnten, fuhren wir mit großem Wissen wieder nach Hause.

 

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Fotos: Klaus-Peter Ungeheuer 

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