Bericht:

 

 

Deutschen Gehörlosen Tennismeisterschaften in Frankenthal

02.-04.06.2011

 

  

Silke Tibor, Verena Fleckenstein und Ronald Krieg nahmen bei der deutschen Tennismeisterschaft für Einzel, Doppel und Mixed im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums des Gehörlosen Landessportverbandes Rheinland-Pfalz in Frankenthal teil.

 

Bei Damen wurde nach Gruppenspiele ausgetragen nachdem es aus 6 Damen bestand. So könnten die Damen mehrere Spiele absolvieren.

 

Verena ist die amtierende Deutsche Tennismeisterin und muss in der Gruppe gegen die wiederkehrende Tennisspielerinnen Tatjana Hebing und Annika Mierke (beide GBF München) spielen, wobei sie ohne Probleme ins Finale marschierte. Silke Tibor spielte in eine andere Gruppe mit der Favoritin Heike Albrecht (GSV Neuwied) und die junge Nachwuchsspielerin Vanessa Krieg (GBF München). Sie verlor die beiden Spiele glatt, was es auch erklärte, dass sie lange verletzt war und kaum Spielpraxis hatte.

 

Schließlich spielte Verena Fleckenstein gegen Heike Albrecht um den Titel, wobei Heike Albrecht ihr ein schneller Prozess machte und wurde verdient die neue deutsche Tennismeisterin. Sie müsste mit dem zweiten Platz begnügen. Silke Tibor spielte um den 5. Platz gegen Tatjana Hebing und musste wegen einer Erschöpfung aufgeben und landete so auf den letzten Platz, was ihr aber nicht traurig macht. Sondern sie war froh, dass sie nach langer Pause wieder Tennis spielen könnte.

 

Ronald Krieg hatte in der ersten Runde Freilos und spielte in der zweite Runde gegen Kilian Spillner (GBF München), wo er ohne Probleme in der nächsten Runde marschierte. Da traf er im Viertelfinale auf den amtierenden Tennismeister Sebastian Schäffer (GBF München). Nachdem er im ersten Satz verlor, holte er im zweiten Satz auf und lag sogar in der Führung, bis er aufgrund Probleme an die Beine aufgab. So wurde er dann fünfter im Einzel.

 

Später ging ihm wieder besser, so dass er im Doppel mit den Partner Torsten Vonthein (GBF München) beschreiten könnten. Gegen Sebastian Schäffer/ Henning Egge (GBF München) gewannen sie ohne Probleme, auch wenn einige schöne Ballwechsel gegeben hatten.

 

Als nächstes trafen sie gegen Michael Glatt/ Kilian Spillner (GBF München) und marschierten locker ins Finale, wobei sie nicht damit erwarten hatten. Im Finale spielten sie gegen die favorisierten Doppel Urs Breitenberger/ Hans Tödter (GSV Neuwied/ GBF München). Was die Zuschauer damit nicht gerechnet hatten, dauerte das Doppel sogar über 2 Stunden, was für die Zuschauer ein sehenswertes Spiel war während die Vieren ständig um die Punkte kämpften. Nach langem Kampf verlor Ronald Krieg mit seinen Partner Torsten Vonthein den Doppelfinal und wurde Vizemeister im Doppel. Man sollte auch bemerken, dass beiden schon über 40 Jahre alt seien und sie halten trotzdem gut mit. Da kann man nur Respekt zollen (abgeben).

 

Im Damendoppel kämpften nur die drei Paare um den Titel, da sie nur aus 6 Damen bestand. So bildeten Heike Albrecht mit Vanessa Krieg, Verena Fleckenstein mit Silke Tibor sowie Tatjana Hebing mit Annika Mierke das Doppelpaar. Es wurde nach dem Jeder gegen Jeder-Modus gespielt.

 

So kam dann heraus, dass Heike Albrecht/ Vanessa Krieg die neue, deutsche Doppelmeisterinnen wurden und auf Platz folgten Tatjana Hebing/ Annika Mierke während Verena Fleckenstein/ Silke Tibor auf den dritten Platz landeten.

 

Da Verena Fleckenstein aus beruflichen Gründe und Silke Tibor aus zeitlichen Gründe die Mixed verzichten müssten, nahm Ronald Krieg mit ihrer Tochter Vanessa Krieg als einziger Vertreter von GSV Karlsruhe an das Mixed-Spiel teil.

 

Sie wurde auch wie im Damendoppel nach Jeder gegen Jeder-Modus gespielt und so bestand das Mixed-Paar aus Heike Albrecht mit Urs Breitenberger, Vanessa Krieg mit Ronald Krieg und Tatjana Hebing mit Kilian Spillner.

 

Die alte, neue deutsche Mixed-Meister wurden Heike Albrecht/ Urs Breitenberger, die nach Belieben alle Spiele gewannen, holte Vanessa Krieg mit ihren Vater das Silbermedaille während für Tatjana Hebing/ Kilian Spillner die Bronzemedaille ausreichten.

 

Die kompletten Ergebnisse könntet Ihr unter www.dgs-tennis.de und www.gsv-rlp.de nachlesen.

 

Fazit: Trotz kleine Gruppe können wir mit Stolz sagen, dass wir euch wieder einen Medaillenregen gegeben haben und hoffen darauf, dass wir bei der deutschen Seniorenmeisterschaft im September in München mit größeren Gruppen vertreten können.

 

 

Text: Silke Tibor

Bilder: Tilmann Asendorf/ Silke Tibor

 

 

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